Ruhr.2010

WeltkulturerOffizielles Abschlussplakat der Ruhr.2010 GmbH Offizielles Abschlussplakat der Ruhr.2010 GmbH

Kulturhauptstadt 2010

 

Das Ruhrgebiet ist mit etwa 5,3 Millionen Einwohnern der viertgrößte Ballungsraum Europas. 2010 ist das Ruhrgebiet Kulturhauptstadt Europas. Am 9. Januar wurde das historische Ereignis eröffnet. Hunderttausende feierten in der einst größten Zeche Europas, der Zeche Zollverein, ein beeindruckendes Kulturfest vor spektakulärer Kulisse. Es war die Inszenierung eines Wintermärchens aus Kohle und Stahl.

Wandel durch Kultur – Kultur durch Wandel

Das Motto der Veranstaltung lautet: „Wandel durch Kultur – Kultur durch Wandel“. Die Kulturhauptstadt Europas 2010 „Essen für das Ruhrgebiet“ präsentiert sich als Gastgeber für alle, die den vielschichtigen Wandel von Europas legendärer Kohle- und Stahlregion zu einer Kulturmetropole neuen Typs erleben wollen.

Die Programmatik der Kulturhauptstadt Europas 2010 "Essen für das Ruhrgebiet" besteht aus drei Leitthemen: Mythos, Metropole und Europa. Diese durchziehen die sechs Programmfelder Bilder, Theater, Musik, Sprache, Kreativwirtschaft und Feste. So erzählt das Programm die Geschichte vom Wandel. Ausgehend vom Mythos Ruhr nimmt eine neue Metropole Gestalt an, die Europa mit Kunst und Kultur in Bewegung bringt.

Hier zeige ich ganz persönliche Eindrücke von diesem epochalen Ereignis, dass wohl jeden "Ruhri" packt und mitreißt.

Bildergalerie: Veranstaltungen Januar bis März 2010

Bildergalerie: Veranstaltungen April bis Juni 2010

Der Palast der Projekte

Mehr als 60 Entwürfe zur Verbesserung der Welt stellen Ilya und Emilia Kabakov in ihrer Installation "Palast der Projekte" in der Salzhalle auf der Kokerei Zollverein vor.

 

Ruhr-Atolle

Im Rahmen von Ruhr.2010 ist vom 12. Mai bis Oktober 2010 auf dem Essener Baldeneysee ein Atoll der Kunst und der Wissenschaft zu sehen.

Die Bilder zeigen die Installationen:

  • "Iceberg" von Andreas Kaiser und Lars Kindermann (Physiker).
  • "U-Boot" von Andreas Kaufmann. Der Satz "Ich kann, weil ich will, was ich muss" ist in seine Hülle eingeschnitten.
  • "Teehaus" von Kazuo Katase. Als eher kontemplatives Bild weist es auf die Grundbedürfnisse des Menschen hin: Den festen Boden unter den Füßen, ein Dach über dem Kopf, Wasser und Nahrung.
  • "Projekt zur Erhaltung der natürlichen Ressourcen" von Ilya und Emilia Kabakov: Ein rostiges mechanisches Monstrum pumpt Wasser aus dem See von hier nach dort. Es soll allem technischen Ehrgeiz und blinden Fortschrittsglauben den Spiegel vorhalten.


MUS-E

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Ruhr-Atoll ist ein weiteres Kulturhaupstadt-Projekt zugänglich. Es richtet sich gezielt an junge Menschen. Auf der Brehm-Insel in Essen-Werden hat für die nächsten Monate das MUS-E Labor der Yehudi Menuhin Stiftung Deutschland unter freiem Himmel seine Arbeit aufgenommen.

SchachtZeichen

Vom 22.-30. Mai 2010 findet im Rahmen der RUHR.2010 die Aktion "Schachtzeichen" statt. Im Ruhrgebiet steigen 311 Ballons über den ehemaligen Schachtstandorten auf.

Die Heliumballons haben einen Durchmesser von 3,70 m und ein angehängtes Fahnenbanner von 18 m Länge, das wie eine Stecknadel auf den jeweiligen Schachtstandort zeigt.

Die Ballons werden täglich von ehrenamtlichen Helfern bis zu 80 m Höhe aufgelassen und bei Nacht aus Gründen der Flugsicherheit wieder eingeholt.

Weiterführende Links