Der Garten meiner Kindheit...

... war bedeutsam für meinen Start ins Leben. Ich habe den Rhythmus der Jahreszeiten erleben dürfen und mit ihm das Kommen und Vergehen der Blumen, das Reifen der Früchte und ihre Ernte. Meine Großeltern und Eltern haben sich noch zum großen Teil aus dem niedersächsischen Garten ernährt. Entsprechend hoch war der Arbeitseinsatz rund ums Jahr. Ich habe heute noch den Duft der Erdbeeren und Tomaten, der Birnen, Äpfel und Mirabellen in der Nase, den sie zur Zeit der Ernte ausströmten. Aber auch die Kompostecke, in der aus Bio-Abfall Erde enstand roch immer sehr aromatisch.

Ostern wurden natürlich die Eier im Garten gesucht. Die Freude beim Finden war groß!

Beim Großvater habe ich so ganz nebenbei das Gärtnern erlernt. Er hat mir gezeigt, wie man den Boden umgräbt, wie man düngt und die Sträucher und Obstbäume auf Frucht schneidet. Später, als mein Vater schon in Rente war, haben wir den Nutzgarten nach und nach in einen Ziergarten umgewandelt. Aus den Urlauben wurde Saatgut vom Wegesrand mitgebracht und ausgesät. Im Laufe der Zeit entstand ein wahres Paradies!

 

Bildergalerie 1: Der Garten meiner Kindheit

Mein Garten heute: Klein aber oho

Mein Garten im Mai

Unser heutiger Garten ist recht klein, aber gerade groß genug, um durch den Flor alle Jahreszeiten intensiv erleben zu können. Die Arbeit hält sich in Grenzen, so dass ich oft Zeit habe, das Keimen, Wachsen und Blühen der Pflanzen zu fotografieren.

 

Der Garten hat sich im Laufe der Zeit gewandelt, er wandelt sich aber auch im Laufe der Jahreszeiten!

 

Es geht mir darum, mal nachzuzeichnen, wie sich ein kleiner Garten im Laufe vieler Jahre verändern kann. Waren es anfangs die Ansprüche unserer spielenden Kinder, die zu berücksichtigen waren, ist nach und nach das draußen Sitzen und Blumen Sehen und Riechen wichtig geworden. Anfang der achtziger Jahre hatten wir noch zwei Birnenbäume. Sehr waren geschätzt von den Singvögeln und Insekten! Nachdem eines nachts im Jahre 2001 ein Baum einfach umgefallen ist, haben wir aus Sicherheitsgründen auch den zweiten entfernt. Dann gab es einen Eigentümerwechsel auf einem Nachbargrundstück. Damit verbunden waren verschiedene Umgestaltungen auch im Garten. Wir haben versuct, aus der neuen Situation das Beste zu machen und nach der Entfernung von Grenzäumen den verbesserten Lichteinfall für die Pflanzung neuer Stauden und Kleingehölze genutzt.

Es ist für mich immer wieder faszinierend zu erleben, was sich in einem so kleinen Garten alles über die Jahre hält und die Jahreszeiten verschönt. Meine Frau und ich genießen das sehr. Na ja und so ganz nebenbei fällt auch noch das eine oder ander Fotomotiv ab. Beim Fotografieren im Macrobereich entdecke ich unseren Garten immer wieder neu. So vereinen sich bei mir zwei Leidenschaften auf engsten Raum: Das Gärtnern und das Fotografieren.

 

Hier ein paar Impressionen:

 

 

Bildergalerie 2: Mein Garten im Wandel der Zeiten

Wie sich der Garten im Laufe von 25 Jahren verändert hat, ist in der folgenden Galerie zu sehen. War der Garten anfangs Lebensraum und Spielplatz für unsere Kinder und deren Freunde, ist er mit ihrem Erwachsenwerden Stück für Stück zum erweiterten Wohnraum für die ganze Familie geworden.

 

Im Nachhinein betrachtet bin ich der Auffassung, dass ein Garten immer und in erster Linie mit den sich wandelnden Anforderungen mitwachsen sollte.

Bildergalerie 3: Mein Garten im Wandel der Jahreszeiten

Je nach Jahreszeit hält mein Garten mich mit seinen Naturphänomenen in Atem. In dieser Bildergalerie zeige ich das Kommen und Vergehen der Vegetation vom Frühling über den Sommer und den Herbst is zum Winter.

 

Besonders durch die Makrofotografie hat sich meine Erkenntnis über die Schönheit des Pflanzenreiches nachhaltig erweitert. Ich sehe den kleinen Garten heute mit anderen Augen als noch vor wenigen Jahren!

Knospen, Blüten und Kräuter 2015

Lebensweisheiten

 

Gärtnern ist eine Kunst
im Takt der Zeit,
darin der Musik und

dem Tanz vergleichbar.
James van Sweden

Willst du dich am Ganzen erquicken,

So mußt du das Ganze im kleinsten erblicken.
Goethe


Nichts gedeiht ohne Pflege.
Peter Joseph Lenne

 

Das Leben beginnt mit dem Tag,
an dem man einen Garten anlegt.

Chinesisches Sprichwort

 

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